Agility

Agility ist der Spass-Sport schlechthin für Hund und Hudeführer. Hinter dem Begriff versteckt sich der englische Ausdruck für Behändigkeit, Gewandheit oder Wendigkeit. Diese Eigenschaften brauchen Hund und Hundeführer, die zusammen en Team bilden, um den vorgegebenen Parcours zu absolvieren. Die Sportart, die ende der siebziger Jahre in England entwickelt wurde, ist in vielen Punkten mit dem Pferdespringsport zu vergleichen. Es kommt hauptsächlich auf die Schnelligkeit und Geschicklichkeit von Hund und Hundeführer an.

Der vom Richter nach seinen Ideen zusammengestellte Parcours besteht aus 15 bis 20 Hindernissen. Das Ziel des Hundes  und Hundeführers ist es, die Hindernisse fehlerfrei und so schnell wie möglich in der richtigen Reihenfolge zu bewältigen. Der Hund wird ohne Leine geführt, trägt kein Halsband und darf vom Hundeführer nicht berührt werden. Der Hund kann jederzeit mit der Stimme oder mit Körperzeichen geführt und motiviert werden. Es dürfen weder Spielzeug noch Futter im Parcours verwendet werden.

An den Wettkämpfen wird unterschieden zwischen Small, Medium und Large. Diese drei Kategorien sind in verschiedenen Stärkeklassen unterteilt, damit sich jeder Teilnehmer mit den Konkurrenten messen kann, die sich auf dem gleichen Leistungsniveau befinden.

Es ist unglaublich mit welcher Begeisterung die Hunde bei der Sache sind!

Auch im Agility erreicht man den Erfolg nur mit Vertrauen, Bindung und Motivation - nie mit Druck oder Gewalt.

Der Hund muss mindestens 12 Monate alt sein, über einen guten Gehorsam verfügen und sozialisiert sein.

Der KVO-Langnau führt drei Gruppen:

  • Anfängergruppe Agility
  • Plauschgruppe (wenn Anfängergruppe absolviert ist und man Freude am Sport gewonnen hat und eventuell Prüfungen absolvieren möchte)
  • Prüfungsgruppe (alle Hundeführer und Hunde welche an Wettkämpfen starten)

 

25.02.07 / Monika Bärtschi